Herzlich Willkommen!

Die Künstlernachlässe Mannheim kümmern sich um die Werke von Mannheimer Künstlerinnen und Künstlern, die es wert sind, aufbewahrt zu werden. Diese Menschen prägen mit ihrem Werk, aber auch mit ihrem Leben in dieser Stadt ein Stück Kulturgeschichte und tragen somit zur kulturellen Identität Mannheims und der Region bei.

Veranstaltungen

08.03.22 - 27.10.22 | Magda Bittner-Simmet-Stiftung, Schwedenstr. 54, 80805 München
"Vergiß mein nicht ?! Frauen KUNST Erbe" - mit Arbeiten von Trude Stolp-Seitz

Aktuelles

Beton-Vögel von Gerd Dehof finden einen neuen Platz

Weil die Vögel aus Beton von Gerd Dehof (1924 - 89) leider zu viel Asbest in sich tragen, mussten sie den Hof des Johanna-Geismar-Gymnasiums in MA-Schönau verlassen. Mit Hilfe aus dem Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim und sehr viel privatem Engagement haben sie jetzt in Nackenheim auf dem Grundstück von Jens Tauchert, der mit seiner Firma auf Naturschutzthemen spezialisiert ist, einen wirklich wunderbaren neuen Platz gefunden. Die FIrma Gemünden Bau hat großzügigerweise kostenlos den Abbau, Transport und den Aufbau übernommen. Danke an alle für den Einsatz! Wir freuen uns sehr darüber.

Von Gerd Dehof gibt es im öffentlichen Raum in Mannheim und Ludwigshafen noch vele andere Kustwerke: den Brunnen und die Figur des Blume-Peter auf den Kapuziner Planken, den Sackträger im Jungbusch, den Harlekin am Haus der Jugend in Ludwigshafen und den Flößer auf dem Hauptfriedhof Mannheim. (Foto: Jens Tauchert.)

Projekt: Zwischen ENTWEDER und ODER - mit Volker Langenfelder in unseren Räumen

Nach KLINGT SCHWARZ?! (2017) starten wir eine weitere Zusammenarbeit mit Volker Hartmann-Langenfelder. Unter dem Titel Zwischen Entweder und Oder befasst sich das Projekt mit einem für unsere tägliche Arbeit ganz wichtigen Thema: dem Spannungsfeld zwischen analogen Produktions-/Präsentationsformen und digitalen Präservations-/Präsentationstechniken.

Die Arbeit mit Künstlernachlässen ist vor allen eine handfeste Arbeit, die sich mit echten, greifbaren, sichtbaren und anfühlbaren Objekten befasst. Viele bundesweite Diskussionen, angedachte und schon realisierte Lösungen zum Thema „Umgang mit Künstlernachlässen“ in den letzten Jahren, präferieren eine digitale Lösung. Das ist sicher ein Weg für dieses Thema, wir bezweifeln aber, dass dies eine finale Lösung sein kann. 

Da sich in diesem Spannungsfeld auch sehr zentrale Fragen zum Umgang mit bzw. die Vermittlung von Kunst und künstlerischen Inhalten ergeben, wird die Grundlage der Arbeit eine durch die Künstlernachlässe Mannheim unterstützte Recherche zur Arbeit der Künstlernachlässe und einer informellen Arbeit Hummel saugt Nektar aus dem Nachlass der Mannheimer Künstlerin Trude Stolp-Seitz (19019 – 2004) sein.

Das Projekt ist ein ergebnisoffenes, prozessorientiertes und sich assoziativ entwickelndes interdisziplinäres Experiment, das bereits im Januar 2022 gestartet ist. In der Zeit vom 15. April bis 30. Mai 2022 wird unser Arbeitsraum in der Harpener Straße zu einem Reflexionsraum hinsichtlich des Zusammenspiels der Prozesse Kunstproduktion, Kunstpräsentation und Kunstpräservation.

An folgenden Terminen bieten wir im Projektraum Raum für Gespräche zum Projekt mit Volker Hartmann-Langenfelder und unsere Arbeit. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sehen, wie sich das Projekt entwickelt.  

  • Samstag, 16. April 2022, 15:00 – 16:00 Uhr
  • Samstag, 30. April 2022, 15:00 – 16:00 Uhr
  • Samstag, 14. Mai 2022, 15:00 – 16:00 Uhr
  • Samstag, 28. Mai 2022, 15:00 – 16:00 Uhr

Adresse: Harpener Straße 1-3, 68219 Mannheim

Einblicke in das laufende Projekt gibt es:

  • Auf der Internetseite von Volker Hartmann-Langenfelder und seinem Instagram-Account
  • Auf den sozialen Medien (Facebook und Instagram) der Künstlernachlässe Mannheim.

Das Projekt von Volker Hartmann-Langenfelder wird gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Für die Künstlernachlässe Mannheim wird das Projekt durch das Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt.

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